🎁 Kostenloser Versand in ganz Europa ab 100 €
Transfer Paper
Flexfolie & Flock

Was ist Flexdruck auf Textilien?

Von Transfer Paper6. Februar 20228 Min. Lesezeit
Was ist Flexdruck auf Textilien?

Der Flexdruck auf Textilien ist eine Druckmethode, mit der du alle möglichen Textilien mit Motiven deiner Wahl personalisieren kannst. Das Verbrauchsmaterial, aus dem ein solches Motiv entsteht, heißt „Flexfolie“.

Unternehmen aus dem Bereich Textildruck schätzen Flexfolie, weil sie einfach zu verarbeiten und günstig ist. Um ein Logo aufzubringen, sind mehrere Schritte nötig, zum Beispiel das Schneiden des Logos, das Entgittern und das Aufpressen der Folie. Auf die einzelnen Schritte gehen wir unter Punkt 6 dieses Blogartikels genauer ein.

Die Personalisierung von Textilien lockt immer mehr Menschen in dieses „Business“, zumal es viele verschiedene Drucktechniken gibt, zum Beispiel Stickerei, Flexdruck, Siebdruck und so weiter.

Leider entscheiden sich manche Leute vorschnell für eine Textildrucktechnik, die gar nicht zu ihnen passt. ❌

Deshalb zeigen wir dir in diesem Artikel, was mit dieser schönen Druckmethode, dem Flexdruck auf Textilien, alles möglich ist (und was nicht).

1 - Auf welchen Textilien ist Flexdruck möglich?

Schwarzes T-Shirt mit bunter Schrift aus Flexfolie, vor Folienrollen

Flexdruck ist auf praktisch allen handelsüblichen Textilien möglich. Häufig wird er zum Beflocken von Sporttrikots eingesetzt, für Arbeitskleidung wie Bauarbeiterhosen oder auch für dicke Baumwoll-T-Shirts.

Er eignet sich aber auch für Textilien aus dem Alltag! Zum Beispiel für die Rucksäcke deiner Kinder, für Mäppchen, Kissen, T-Shirts, Sweatshirts, Socken... 🧦👕

Nicht geeignet für Flexdruck sind Textilien, die wenig hitzebeständig sind. Bei dieser Technik wird nämlich 15 bis 20 Sekunden lang bei einer Temperatur von etwa 150 °C gepresst, damit die Flexfolie gut auf dem Stoff haftet.

2 - Wo findest du eine Druckerei für Flexdruck auf Textilien? 🤔

Heute gibt es immer mehr Anbieter für personalisierte Textilien, die du leicht im Internet findest, zum Beispiel KustomLab oder Festi print.

Allerdings nehmen diese Druckereien keine kleinen Aufträge für Personalisierungen an, sie arbeiten meist erst ab einer Mindestmenge von 10 Stück.

Wenn du höchstens ein oder zwei Teile personalisieren lassen möchtest, rate ich dir, dich an Kreative auf Instagram zu wenden, die sich freuen, an deinem Projekt zu arbeiten!

3 - Kann man Flexdruck auf Textilien auch selbst machen?

Klar kannst du Textilien selbst mit Flexfolie gestalten. Wenn du allerdings professionell einsteigen möchtest, musst du ein gewisses Budget für Maschinen und Zubehör einplanen, um mit dem Flexdruck loszulegen. 💰

Ein Vorteil des Flexdrucks sind die niedrigen Anschaffungskosten zu Beginn. Damit ist diese Technik mit Abstand eine der günstigsten auf dem Markt für Textildruck. Das brauchst du für den Einstieg:

a - Ein Schneideplotter:

Gute Schneideplotter gibt es ab 300€. Wenn du mit der Textilpersonalisierung anfangen möchtest, empfehlen wir dir die Silhouette Cameo, mit der du nichts falsch machst.

b - Flexfolie:

Banner für Premium-Flexfolie mit einer Reihe bunter Folienrollen und dem Button View the Product

Wie schon erwähnt, ist Flexfolie das Verbrauchsmaterial, mit dem Motive für den Flexdruck auf Textilien entstehen.

Flexfolie ist das Herzstück des Flexdrucks. Mit ihr kannst du Motive gestalten, um deine T-Shirts zu personalisieren, mit Logos ganz nach deinem Geschmack.

Unser Unternehmen Transfer Paper liefert seit 2019 Flexfolie und unterstützt jeden Monat mehrere Hundert Privatpersonen, Kreative und Unternehmen dabei, Textilien mit Flexfolie zu personalisieren.

Wirf gern einen Blick in unseren Shop für Flexfolie, hier entlang ⬅️.

c - Bügeleisen oder Transferpresse

Transferpresse und Haushaltsbügeleisen nebeneinander, getrennt durch eine schwarze diagonale Linie

Zum Schluss brauchst du noch eine Transferpresse, um dein fertiges Motiv auf ein Textil aufzubringen. Die Flexfolie verbindet sich nämlich nur beim Pressen mit hoher Temperatur (etwa 150 °C) mit dem Stoff.

UNSER TIPP: Für den Einstieg in den Flexdruck ist eine Transferpresse nicht zwingend nötig. Du kannst auch ein Bügeleisen verwenden, das seinen Zweck perfekt erfüllt, und so ein bisschen Geld sparen.

Wenn du professioneller wirst und anfängst, deine personalisierten Textilien zu verkaufen, würde ich dir raten, auf eine Transferpresse umzusteigen, denn dann wird sie dir sehr nützlich sein. ✅

Jetzt schauen wir uns die Stärken und Schwächen des Flexdrucks an, damit du entscheiden kannst, ob diese Drucktechnik zu dir passt:

4 - Vor- und Nachteile von Flexdruck auf Textilien

a - Die Nachteile des Flexdrucks:

❌ Wenn du personalisierte T-Shirts in großen Mengen verkaufst (ab 50 T-Shirts pro Tag), kostet dich das Personalisieren möglicherweise mehr Zeit als andere Druckverfahren.

❌ Für sehr detailreiche Motive (Details im Bereich von 1mm) ist Flexdruck auf Textilien nicht zu empfehlen, weil der Schnitt dann nicht mehr präzise genug sein könnte.

❌ Farbverläufe sind schwer umsetzbar (dafür brauchst du bedruckbare Flexfolie und eine teure Maschine).

b - Die Vorteile, oder: Warum ist Flexdruck eine ausgezeichnete Methode, um Textilien zu bedrucken?

✔️ Ein Druck mit vielen Facetten

Die Auswahl an Flexfolien ist riesig, damit lassen sich ganz originelle Textildrucke umsetzen. Es gibt zum Beispiel einfarbige Standard-Flexfolie, Glitzer-Bügelfolie, holografische Bügelfolie, Samt-Bügelfolie oder auch 3D-Flexfolie.

Du kannst auch Logos mit Farbverlauf gestalten. Dafür brauchst du allerdings einen Drucker mit Eco-Solvent-Tinte (das sind teure Geräte) und eine spezielle Folie zum Bedrucken, die sogenannte bedruckbare Flexfolie.

✔️ Flexfolie ist sehr waschbeständig

Manche Leute behaupten, Flexdruck auf Textilien sei nicht waschbeständig.

Dieser Irrglaube beruht manchmal auf einem unpassenden Vergleich zwischen Flexdruck und anderen Methoden wie Sublimation oder Siebdrucktransfer.

In vielen Fällen wurden die Anweisungen zum Aufbringen der Flexfolie nicht richtig befolgt, und das Ergebnis ist ein schlecht bedrucktes Textil.

Tatsächlich übersteht ein hochwertiger Flexdruck auf Textilien mehr als 60 Wäschen bei 30 °C, ohne dass das Logo Schaden nimmt. Da Flexfolie ein flexibles Material ist, ist das Risiko, dass deine Logos reißen, minimal.

✔️ Der Preis zählt 🤑

Flexdruck ist eine der günstigsten Drucktechniken, wenn du dich mit Textilpersonalisierung selbstständig machen möchtest.

Du brauchst einen Schneideplotter und Flexfolie, und wenn du ein Bügeleisen hast, musst du am Anfang nicht einmal eine Transferpresse kaufen.

So kannst du mit etwa 400€ in der Tasche in die Textilgestaltung mit Flexfolie einsteigen.

✔️ Schnell bei kleinen Serien ⏩

Flexdruck auf Textilien ist eine schnelle Druckmethode, wenn du kleine Mengen an Textilien bedruckst.

✔️ Kräftige Farben ✨

Anders als beim digitalen DTG-Druck, der auf dem Stoff eher blass wirkt, sind die Farben bei Personalisierungen mit Flexfolie kräftig und leuchtend.

All diese Aspekte (Vor- und Nachteile) solltest du berücksichtigen, wenn du deine eigene Kleidung personalisieren möchtest. Wie du gesehen hast, ist Flexdruck eine ausgezeichnete Methode für den Einstieg in die Textilgestaltung.

Zum Abschluss dieses Artikels zeigen wir dir, wie du ein Flexmotiv herstellst und auf dein Kleidungsstück aufbringst.

5 - Wie bringst du ein Flexmotiv auf?

1️⃣ Nimm zuerst eine Rolle Flexfolie und leg sie in deinen Schneideplotter ein. Vorher musst du ein Logo erstellt und in die Software des Plotters geladen haben. Den ganzen Ablauf beschreiben wir hier nicht im Detail, aber in unserem Artikel „Wie gelingt Flexdruck auf Textilien wie vom Profi?“ findest du alle Schritte ausführlich erklärt.

2️⃣ Sobald der Plotter bereit ist, schneidet er die Flexfolie und bildet dabei das Motiv nach, das du vorher in der Software eingestellt hast.

3️⃣ Wenn das Motiv geschnitten ist, geht es ans Entgittern (dabei entfernst du die überschüssige Flexfolie. Das klingt vielleicht abstrakt, ist aber ein ganz einfacher Schritt, hier ist ein Video dazu). Danach hältst du ein fertiges Flexmotiv in den Händen, das du nur noch auf das Textil pressen musst.

4️⃣ Nimm das Textil deiner Wahl sowie eine Transferpresse oder ein Bügeleisen. Leg das Motiv auf das Textil und presse es 20 Sekunden lang bei 150 °C auf. Und schon hast du deinen ersten Flexdruck umgesetzt!

Damit sind wir am Ende unseres Blogartikels. Du weißt jetzt ein bisschen mehr darüber, was Flexdruck auf Textilien ist, und ich hoffe, du kennst dich in diesem Thema jetzt gut aus! Wenn du mit dem Flexdruck anfangen möchtest und Fragen hast, schreib mir gern eine Mail an contact@papier-transfert.fr.

Schau auch gern in unserem Shop für Flexfolie vorbei: Damit gelingen dir hochwertige, sehr waschbeständige Motive auf deinen Textilien!

Banner des Flexfolien-Shops mit bunten Folienrollen und dem Button Visit the Store

Kommentare

Noch keine Kommentare. Schreib den ersten und teile deine Erfahrung.

Kommentar schreiben